
Nachdem die letzte erhaltene Dampflok der BEG, die
Malletlok 11sm, im September 1967 endgültig abgestellt und für
die Verschrottung vorgesehen wurde, fanden sich glücklicherweise
einige Eisenbahnfreunde, die sich um den Erhalt der Maschine
bemühten.
Die Dampflok konnte daher 1968 an die Deutsche
Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) verkauft werden,
verblieb aber zunächst im unteren Lokschuppen am Brohler
Umladebahnhof. Erst am 10. Oktober 1975 wurde die Mallet auf einen
Tieflader der DB verladen und am 13. Oktober 1975 zur Werkstätte
der BASF in Ludwigshafen verbracht. Dort erhielt sie eine äußerliche
Aufarbeitung, bevor sie einen Platz im Schmalspurmuseum Viernheim der
DGEG fand.
Nach der Auflösung des Museums kehrte die 11sm im
Juni 1989 als Leihgabe der DGEG nach Brohl zurück und konnte im
Herbst 1998 von der IBS zurück erworben werden.
Nach den
beiden überaus erfolgreichen und publikumswirksamen Einsätzen
der Harzer Malletloks 99 5902 im Jahr 2002 und 99 5901 im Jahr 2003
auf der Gesamtstrecke der Brohltalbahn, gründete sich ein
Arbeitskreis zur Aufarbeitung der Lok 11sm. Derzeit liegt ein erstes
Konzept zur Aufarbeitung und Nutzung der Mallet vor, das unter
anderem auch den regelmäßigen Einsatz der dann stärksten
betriebsfähigen Malletlok auf deutschen Schmalspurgleisen vor
leichten bis mittelschweren Personenzügen auf der Steilstrecke
und spezielle Veranstaltungen für Eisenbahnfreunde vorsieht.
Eine Fertigstellung der Aufarbeitung wird bis 2006, dem
hundertjährigen „Geburtstag“ der 11sm,
angestrebt.
(Foto: Sammlung Eberhard Thomas Müller)
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